Dachdeckerei

Wenn Sie Ihr Dach sanieren wollen, sprich neue Ziegel haben wollen, sind wir Ihr Partner. Aber Sie sollten die Chance nutzten und Ihr Dach dabei gleich, nachzudämmen, mit neuen ökologischen Dämmstoffen. Die Energieeinsparverordnung schreibt dieses sogar vor wenn man mehr als 10% einer Bauteilfläche verändert! Dabei ist es empfohlen das Dach nicht nur „Hübsch“ zu machen und Warm einzupacken sondern das Dach auch „ luftdicht zu machen“! Aber was heißt das? Wenn der Fachmann das sagt, meint er, dass eine Dampfbremse und Konvektionssperre eingebaut wird. Dieses beschreibt die Sache schon besser. Es soll verhindert werden, dass feucht-warme Innenluft in die Wärmedämmung bzw. Konstruktion selber ziehen kann und sich dort niederschlägt, sprich Tauwasser bildet. Aber die Warme Luft soll sich auch nicht einfach durch Ritzen und Fugen aus dem "Staub" machen oder vom Wind herrausgedrückt werden. Schließlich ist diese Warme Luft Energie. Einen Wärmeverlust durch Baustoffe kann man nicht verhindern, Wärestrom, vom Warmen zum Kalten gibt es immer. Aber man kann den Verlust durch "Luftspalten" minimieren Besonderes Augenmerk ist dabei den Details zuzuwenden, sprich Traufbereich und dem seitlichen Anschluss der Dampfbremse an die Sparrenunterkante. Geschehen hier Fehler , können daraus kostenintensive Arbeiten zur Beseitigung der Baumängel entstehen.



Tauwasser

ist ein Phänomen, das Sie vielleicht von Fensterscheiben her kennen. Dabei ist darauf zu achten, dass der sd-Wert, welcher angibt wie stark er den Wasserdampf bremst, innen, sprich warmseitig der Dämmung, höher ist als außen, also kaltseitig der Dämmung. Sie sollten wissen das bei einer Abkühlung Ihrer Innenluft von 20 C auf 14 C, ca. 5,2 g Tauwasser pro m3; Luft an! Verzichtet man nun aus " Kostengründen" auf die Maßnahme, das Gebäude dampfdicht zu machen, kann es zu Tauwasser innerhalb der Dachkonstruktion kommen. Dies kann dann im Besten Fall nur zu Schimmelpilz führen oder aber gar zur Zerstörung der Konstruktion durch Holzzerstörende Pilze.